Fortsetzung der Information auf der Startseite - Neue Praxisinhaber

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

wir freuen uns, Sie über eine wichtige Entwicklung in unserer Praxis zu informieren: Seit Januar 2026 wird die bisherige
Gemeinschaftspraxis Dr. Schmidt / Dr. Schlenker als Gemeinschaftspraxis Dr. Schmidt / Dr. Veeser / Dr. Hecker unter dem
neuen Namen Gastropraxis Heidelberg fortgeführt.

 

Für Sie als Patientin oder Patient bleibt die gewohnte medizinische Betreuung selbstverständlich.unverändert bestehen.

Mit Frau Dr. Hecker als neue Partnerin in der Gemeinschaftspraxis verstärken wir unser ärztliches Team zusätzlich und
stellen die Weichen für eine zukunftsorientierte, umfassende und hochwertige medizinische Versorgung.

 

Darüber hinaus ist Frau Dr. Veeser, die bereits seit über zehn Jahren als angestellte Ärztin in unserer Praxis tätig ist und vielen
von Ihnen bestens bekannt sein dürfte, nun als Partnerin in die Gemeinschaftspraxis eingetreten.

 

Herr Dr. Schmidt wird Sie selbstverständlich auch weiterhin wie gewohnt mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem
persönlichen Engagement betreuen.

 

Besonders freuen wir uns, dass Herr Dr. Schlenker unserer Praxis weiterhin als angestellter Arzt erhalten bleibt und Sie auch künftig
mit seiner langjährigen Erfahrung begleiten wird.

 

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr langjähriges Vertrauen und freuen uns darauf, Sie auch in Zukunft

kompetent, persönlich und engagiert betreuen zu dürfen.

 

Ihr Praxisteam der Gastropraxis Heidelberg

Dr. Schmidt · Dr. Veeser · Dr. Hecker


Aktuelle Laborzeiten

Montag, 06.07.26 

Donnerstag, 09.07.26

 

14:00 - 15:30 Uhr
08 - 10:30 Uhr und 14 - 15:30 Uhr

 


Aufgrund von akutem Personalmangel können wir derzeit leider nicht alle Leistungen wie gewohnt anbieten, sprich – es kommt hin und wieder vor, dass wir an bestimmten Tagen – auch kurzfristig – kein Blut abnehmen können. Wir bitten Sie deswegen, ehe Sie in die Praxis zum Blutabnehmen kommen wollen, auf der Homepage nachzuschauen, ob das Labor an dem Tag geöffnet ist. Dort vermerken wir es immer umgehend. Danke für Ihr Verständnis.

 

Ihr Praxisteam der Gastropraxis Heidelberg


Individuelle Gesundheitsleistung in unserer Praxis                                                                  CO2-Insufflation bei Darmspiegelung

 

CO2-Insufflation bei Koloskopie

Wir wollen Sie zu diesem Thema an dieser Stelle und dann auch in der Praxis so beraten, dass Sie als aufgeklärter und mündiger Patient unsere Praxis verlassen. Gleichzeitig sollen Sie das Gefühl haben, eine nützliche und sinnvolle Investition in Ihre Gesundheit vorgenommen zu haben.

 

CO2-Insufflation bei Koloskopie (Darmspiegelung)

Um den Darm gut zu entfalten und dadurch die Schleimhautoberfläche optimal beurteilen zu können, wird über das Endoskop während der Untersuchung Gas in den Darm eingegeben. Normalerweise wird hierfür herkömmliche Raumluft verwendet. Beim Rückzug des Gerätes versuchen wir, so viel wie möglich von dieser Luft wieder abzusaugen. Dennoch verbleibt meist mehr oder weniger davon im Darm (abhängig von Untersuchungsdauer und Gestalt des Darmes). Diese kann, bis sie den Darm auf natürlichem Wege wieder verlassen hat, öfter zu Völle- bzw. Blähgefühl bis hin zu krampfartigen Beschwerden führen.

 

Durch den Einsatz von Kohlendioxid-Gas (CO2) kann nun das Befinden nach der Spiegelung erheblich verbessert werden. Mit Hilfe einer neuen Technologie wird der Darm dabei anstatt mit Luft nun mit CO2 entfaltet. Diese Insufflation von CO2 ist eine wissenschaftlich fundierte Methode. Während normale Luft nur langsam vom Darmgewebe aufgenommen werden kann, wird Kohlendioxid 150 x schneller über die Darmwand aufgenommen und letztendlich über die Lunge abgeatmet. Auf diese Weise ist Ihr Darm rasch nach der Untersuchung entbläht und wieder entspannt. Bisher sind keine relevanten Nebenwirkungen bekannt, auch nicht bei Patienten mit Lungenerkrankungen. 

Die CO2-Insufflation wird von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht bezahlt, so dass wir Ihnen diese Anwendung nur im Sinne einer sogenannten IGeL-Leistung (Individuelle Gesundheitsleistung) für 20,- € anbieten können. Wenn Sie den Einsatz der CO2-Insufflation wünschen, bringen Sie bitte 20,- € zur Untersuchung passend mit.

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an uns.


Südkoreanische Krebsforscher und Politiker zu Gast in Praxis Gäste begeistert von interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen DKFZ, NCT und unserer Praxis

Im Rahmen ihres Deutschlandbesuches vom 16.-17. Mai besuchten Ärzte und Krebsforscher aus Südkorea sowie Vertreter der südkoreanischen Gesundheitspolitik das Deutsche Krebsforschungsinstitut (DKFZ), das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und unsere Praxis. 

Sie informierten sich in Heidelberg über die aktuellen Standards zur Krebsprävention mit Schwerpunkt auf Darmkrebs. Die im DKFZ, NCT und in unserer Praxis als Beispiel für gelungene, erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit erlangten Erkenntnisse wird die Delegation - wieder in Südkorea angekommen - in die Reform des dortigen Screeningprogramms für Darmkrebs einfließen lassen: "Wir sind begeistert von den Projekten zur Darmkrebsprävention und der außergewöhnlichen Zusammenarbeit mit den verschiedenen Kooperationspartnern vor Ort."

 

Als ersten Punkt ihres Programmes besuchten die Südkoreaner unsere Praxis. Dr. Schmidt, Dr. Schlenker und Frau Dr. Veeser zeigten der interessierten Delegation und auch dem Team um Prof. Herrmann Brenner vom NCT die Praxis, erläuterten den Gästen vor Ort die immense Bedeutung der Koloskopie als geeignetes Mittel zur Darmkrebsprävention. Sie ermöglichten den Interessierten einen Einblick in den Ablauf und das Procedere vor Ort.

 

Auch die Zahlen, mit denen die erfahrenen Gastroenterologen aufwarten konnten, sprechen für sich: Bei den rund 75.000 Koloskopien, die in der Praxis in den vergangenen 16 Jahren durchgeführt wurden, kam es so gut wie nie zu Komplikationen: 0,004% Perforation, 0,001% größere Blutungen und keinen Todesfall. In unserer Praxis werden Polypen ambulant bis zu einer Größe von 4 cm abgetragen. Anerkennende Zustimmung.

Die Erläuterungen zur Schmerzfreiheit der Koloskopie und auch den mittlerweile enorm verbesserten Abführmaßnahmen trafen auf offene Ohren und reges, interessiertes Nachfragen. "Es verbleibt also, die Bevölkerung eindrücklich auf die Effizienz dieser Methode hinzuweisen und möglichst große Teile der Bevölkerung zur Teilnahme zu bewegen", schlussfolgerte Dr. Schmidt. Ein einvernehmliches Nicken allseits.

Unsere Praxis unterstützt im Rahmen der Forschungsstudie GEKKO zur Krebsprävention und Früherkennung von Darmkrebs das NCT seit einiger Zeit. Und so konnten wir nun mittlerweile 1000 unserer Patienten zur Teilnahme an dieser Studie bewegen und somit unseren Beitrag zur Prävention von Darmkrebs leisten. Als Anerkennung für die hervorragende Zusammenarbeit überreichte Prof. Brenner im Rahmen des südkoreanischen Besuches unseren Ärzten eine Urkunde.

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